Iaido

Iaido, der Weg des Schwertes – Im Löwen Dojo üben wir Zen Nihon Kendo Renmei Iaido (Seitei-Iai) und Muso Shinden Ryu.

Unsere Linie

Die Iaido-Gruppe des Löwen Dojo folgt dabei der Linie von Ishido Shizufumi Sensei (8. Dan Hanshi Iaido, 8.Dan Jodo Kyoshi, 7.Dan Kendo Kyoshi). In dieser Linie folgt Louis Vitalis Sensei (7. Dan Kendo Kyoshi, 7.Dan Iaido Kyoshi, 7.Dan Jodo Renshi) aus Amsterdam. Unser direkter Lehrer ist René van Amersfoort Sensei (7.Dan Iaido Renshi, 7.Dan Jodo Renshi) aus Zoetemeer (NL).

Erklärung Iaido

Kata Mae (Grundschule)

Kata Mae (Grundschule)

Das japanische Wort “iai” schlüsselt sich auf in “i” von “iru”, was “sein” bedeutet, aber auch schlicht und ergreifend “sitzen”, und “ai” von “au” bzw. “awaseru”, was hier soviel heißt wie sich gegenüberstehen. “Iai” bedeutet also “Konfrontation im Sitzen” und wurde früher auch als Name für die Sitzformen gebraucht – im Gegensatz zu “Tachiai”, “Konfrontation im Stehen”.
Traditionell wird die japanische Kampfkunst Iaido in Form von Kata geübt: genau festgelegte Bewegungsabfolgen gegen einen imaginären Gegner. Man übt meist alleine mit einem Iaito, einem ungeschliffenen japanischenÜbungsschwert. Später auch mit einem Shinken, einem scharf geschliffenen, echten Schwert. Zur Veranschaulichung werden auch Kata zu zweit mit Holzschwertern trainiert.
Das Ziel des Trainings ist einerseits die Perfektionierung der Schwerttechniken, das Üben von Körperbeherrschung und Konzentration, andererseits die Schulung des Charakters und der Persönlichkeit.

Iaido-Training

Kata Gyakuto (alte Schule)

Kata Gyakuto (alte Schule)

Den Umgang mit dem Schwert erlernt der Iaidoka anfangs mit einer der Katana (japanisches Samurai-Schwert) nachempfundenen Holzimitation (Bokuto). Doch mit zunehmender Sicherheit im Umgang mit dem Schwert bedient sich der Iaidoka eines realen Übungsschwertes (Iaito), welches sich von den traditionellen Katanas lediglich darin unterscheidet, dass die Klinge nicht geschärft ist.

Es gibt sehr erfahrene Dan-Träger, die Iaido mit einem geschärften Schwert ausüben, was den Anspruch an Konzentration und Können immens fordert, da die Klinge des japanischen Schwertes rasiermesserscharf ist.